Am Dienstag, 8. April hat Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink das Projekt “School Kids Online” der Marke Vorarlberg vorgestellt. Durch den gezielten Aufruf an die Bevölkerung und die heimischen Betriebe zum Spenden von funktionsfähiger IT-Infrastruktur konnten bereits rund 900 Geräte eingesammelt werden.

Durch den Zusammenschluss mehrerer Einzelinitiativen unter der Führung der Marke Vorarlberg startete am 8. April 2020 in Vorarlberg das Projekt „School Kids Online – Unterstützung für Familien mit IT-Infrastruktur“. Ziel ist, Vorarlberger Schulkindern ohne Computerzugang eben diesen zu ermöglichen.

Nur eine Woche später stehen die ersten 300 Geräte versandbereit zur Verfügung, um Familien und Schulkinder mit Bedarf zu unterstützen. Diese wurden von ehrenamtlichen Teams wiederaufbereitet und werden nun schnellstmöglich Familien mit Bedarf in Vorarlberg dauerhaft zur Verfügung gestellt.

Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink mit Joachim Heinzl, Geschäftsführer der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (l) und Udo Filzmaier, CEO der S.I.E. Solutions

Zahlreiche Privatpersonen und Unternehmen folgten dem Spendenaufruf – hier hat Lehrling Gregor Deuring Geräte überreicht.

Dank zahlreicher Helferinnen und Helfer startet die Auslieferung und Übergabe der ersten Computer bereits am Donnerstag, dem 16. April 2020. Bis Mitte nächster Woche plant das Team mit über 1.000 betriebsbereiten Geräten den Bedarf für die Schülerinnen und Schüler an den Neuen Mittelschulen und an den sonderpädagogischen Schulen vollständig abdecken zu können. Mit den restlichen Geräten werden die 4. Klassen der heimischen Volksschulen unterstützt, um den Kindern den schulischen Übergang im Herbst zu erleichtern.

Beeindruckend ist dabei der Zuspruch aus der Bevölkerung sowie der heimischen Wirtschaft. Täglich treffen dutzende neue Meldungen und Hilfsangebote bei den Organisatoren ein, u.a. aus Wien, Konstanz und Ungarn. Insbesondere auch die Vorarlberger Unternehmen zeigen Ihre Hilfsbereitschaft, wobei nicht nur IT-Hardware gespendet wird, sondern beispielsweise auch Lieferwagen oder Verpackungskarton zur sicheren Auslieferung der Geräte zur Verfügung gestellt werden.

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Diese österreichweit einzigartige Initiative zeigt einmal mehr, was geleistet werden kann, wenn ein solidarischer Zusammenhalt innerhalb der Bevölkerung vorherrscht. Ermöglicht wird eine solche Initiative durch den engagierten Einsatz diverser Partner und über 35, meist ehrenamtlich arbeitender, Personen im engeren Projektteam. Dadurch kann schnell und unbürokratisch vielen Schülerinnen und Schülern in Vorarlberg geholfen werden, bestmöglich am Unterricht teilzunehmen.

Langfristige Wirkung wird angestrebt

Besonders wichtig ist den Initiatoren dabei die langfristige Wirkung des Projektes, weshalb die Familien die instandgesetzten Geräte dauerhaft behalten dürfen. Eine Lösung für etwaig fehlenden Internetzugang in den einzelnen Haushalten wurde dank der Unterstützung von Magenta inzwischen ebenfalls gefunden. Damit soll sichergestellt werden, dass die Schülerinnen und Schüler auch langfristig Zugang zu modernen Lehrmitteln und digitalen Medien haben und somit bestmöglich am digitalen Unterricht teilnehmen können.

Adele und Jakob Bilgeri.

Erfolgreiche Partnerschaft

Das Projektteam „School Kids Online“ setzt sich aus engagierten Einzelinitiativen und etablierten Organisationen unter der Führung der Marke Vorarlberg zusammen. Als organisatorische Unterstützung innerhalb des Projektes für die Marke Vorarlberg dient die Koordinationsstelle v-digital, sowie das Lustenauer Unternehmen S.I.E. Group von WKV Bildungssprecher Udo Filzmaier.

Die Instandsetzung der gesammelten Geräte wird an mehreren Standorten durchgeführt: in der POSTGARAGE Dornbirn durch die Digitalen Initiativen, an der HTL Dornbirn durch die Lehrpersonen und SchülerInnen und Schüler der IT-Ausbildungsklassen unter der Leitung von Prof. Roland Schaffer, sowie durch das Vorarlberger Bildungsservice (VOBS) in Schwarzach und Giesingen. Für die Bedarfserhebung innerhalb der Schulen und die daraus folgende Verteilung der Geräte zeichnet sich die Bildungsdirektion Vorarlberg verantwortlich. Das Unternehmen Rondo Ganahl unterstützen das Projekt durch kostenfrei Verpackungslösungen.

Die notwendigen finanziellen Ressourcen werden durch die Sparte Industrie der WKV, Technikland Vorarlberg, der Initiative “Marke Vorarlberg” und dem Land Vorarlberg bereitgestellt. Einen ganz besonderen Teil tragen zusätzlich Schülerinnen und Schüler der HTL Dornbirn bei, indem sie freiwillig den technischen Support der Geräte übernehmen und somit den neuen Besitzern der Geräte bei technischen Fragen zur Verfügung stehen.

Hier geht es weiter zum nächsten Schwerpunktprojekt der Marke Vorarlberg während der aktuellen Covid-19-Situation: Die Atemschutzmasken “made in Vorarlberg”.

Credits: Frederick Sams, Dietmar Köb

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