Vorarlbergs Stärken und Besonderheiten liegen sowohl in der landschaftlichen Vielfalt, der starken aber familiär geprägten Wirtschaft und deren Innovationskraft, in einem umfangreichen kulturellen Angebot sowie einer hohen Lebensqualität. Mit der Marke Vorarlberg können wir dieses Potenzial nutzen um für Herausforderungen noch besser gerüstet zu sein.


Kulturleuchtturm Festspiele

Die Bregenzer Festspiele strahlen mit rund 270.000 Besuchern (2018) weit über die Landesgrenzen hinaus. Sie stehen wie kein anderes Format für die vitale Kulturlandschaft Vorarlbergs, das Qualität mit Ästhetik und besonderen Landschaften vereint. www.bregenzerfestspiele.com

Vorarlbergs Bevölkerung

392.538 Menschen gestalten ihr Leben in Vorarlberg auf ihre persönliche Art und Weise. Sie machen das Bundesland zum zweit dichtest besiedelten von Österreich nach Wien. In den letzten drei Jahrzehnten ist die Bevölkerung in Vorarlberg im Bundesländervergleich mit rund 22 Prozent am schnellsten gewachsen und innerhalb von 150 Jahren hat sie sich quasi vervierfacht. Mehr dazu.

Kultur

Die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger haben über die Jahre und Jahrzehnte ein buntes Kulturleben geschaffen. Einerseits strahlen hochkarätige „Leuchttürme“ wie die Bregenzer Festspiele oder das Kunsthaus Bregenz bis weit über die Landesgrenzen hinaus. Andererseits sind es gerade die kleineren Initiativen, wie Theatervereine, Galerien, Philosophieveranstaltungen oder auch Blasmusikkonzerte, die die sinnliche Seite des Lebens in Vorarlberg bereichern. Mehr dazu.

Landwirschaft

Vorarlberg ist aufgrund seiner Geländeformen und seiner relativ üppigen Niederschläge ein typisches Grünlandgebiet. Viehhaltung spielt die zentrale Rolle. Streuewiesen, Hutweiden, steile Bergmähder, Alpweiden und ertragreiche Wiesen sind die Futtergrundlage für fast 30.000 Kühe, 1.500 Milchziegen und 300 Milchschafe. Mehr dazu.

Poolbar Festival

Das poolbar Festival lockt von Juli bis August 20.000 Musikfans nach Feldkirch. Die Bühne ist ein altes Hallenbad, das sieben Wochen lang erstklassige Musik und ein kreatives Rahmenprogramm bietet.

Protest gegen Obrigkeit

Eine der größten und turbulentesten Demonstrationen der Nachkriegszeit auf Vorarlberger Boden richtete sich 1964 gegen Autorität und Zentralismus. Zwischen 20.000 und 30.000 vorwiegend junge Männer machten ihrem Ärger im heutigen Rohnerhafen Luft. Das neue Bodenseeschiff sollte laut Verkehrsminister Probst auf den Namen des Sozialdemokraten Karl Renner getauft werden. Dies verhinderten die Protestanten in dem sie eine Nottaufe mit dem Namen “Vorarlberg” durchsetzten. Hinter der Bewegung stand eine längere Kampagne der “Vorarlberger Nachrichten”.

Skipioniere

Als Viktor Sohm 1887 als erster Vorarlberger am Gebhardsberg bei Bregenz mit Schneeschuhen experimentierte, wusste er noch nicht, dass er bald der Skilehrer von Hannes Schneider werden würde, welcher wiederum einer der berühmtesten Skilehrer Österreichs mit zahlreichen Filmaufträgen werden würde. Seine Arlbergtechnik  beeinflusste die Entwicklung des alpinen Skilaufes in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts maßgeblich. Aber auch Skipionierinnen wie Maria Heinzle aus Bludenz gehören zur Vorarlberger Skigeschichte. (Christof Thöny, Vorarlberger Skigeschichte)

Weltklasse im Freeriden

Lorraine Huber – hier im Bild im Gebiet Lech-ZürsFabio Studer, Thomas Feurstein, Nadine Wallner und Gigi Rüf sind VertreterInnen der Vorarlberger Freerideszene, die in Rankings, wie der Freeride World Tour auf den vordersten Plätzen vertreten sind. Neben Warth, Lech-Zürs und Stuben am Arlberg sind auch der Sonnenkopf und die Silvretta Montafon bekannt für ihre Freeride-Möglichkeiten.

Ein Viertel aller Moore Österreichs in Vorarlberg

Ein Viertel aller Moore Österreichs liegt in Vorarlberg. Gerade im Kleinwalsertal gehören Moore zu den prägenden Landschaftselementen. Mit 27 Hektar ist das Hörnlepassmoor im Nordosten des Kleinwalsertales der größte Moorkomplex von überregionaler Bedeutung. Die Torfschichten reichen hier bis zu 4,5 Meter hinab und sind aus einem Eisstausee entstanden. Moore sind überaus wertvolle Lebensräume. Sie speichern klimaschädliches CO² und Methan.

Eines der ältesten Montanreviere im europäischen Hochgebierge

Bartholomäberg dürfte bereits im dritten vorchristlichen Jahrtausend besiedelt gewesen sein. Forscher der Goethe-Universität Frankfurt am Main arbeiten seit dem Jahr 2000 an dem Thema. Bereits in der Bronze- und Eisenzeit und auch durch das ganze Mittelalter hindurch war Bartholomäberg ein Zentrum des Bergbaus: Eisen, Kupfer und Silber wurden hier gewonnen.

Erster Schlepplift Österreichs in Zürs

In den Anfängen war Skifahren ein sehr anstrengendes Vergnügen, das viel Zeit und Energie für den Aufstieg erforderte. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges blühte der Tourismus in Lech und Zürs erstmals auf. Der Skisport hatte sich vom Sport der Elite zum Volkssport entwickelt. Dies führte zum Ausbau der Infrastruktur und erforderte die Erschließung der Skihänge. Auf Initiative des Skiliftpioniers Ing. Sepp Bildstein fertigte der Vorarlberger Seilbahnhersteller Doppelmayr einen Skilift für den Übungshang in Zürs. Es war der erste Ski-Schlepplift Österreichs und der Beginn einer langen Seilbahntradition im Land und über deren Grenzen hinweg. http://www.lech-zuers.at

Ältester  Skiclub

Der Ski-Club Arlberg zählt zu den ältesten und berühmtesten Skiclubs der Alpen. Am 3. Jänner 1901 gegründet, ist er mit derzeit 8.804 Mitgliedern aus 57 Nationen auch der mitgliederstärkste Skiclub in Europa. Weltmeister und
Olympiasieger sind aus diesem traditionsreichen Verein hervorgegangen. Und nicht zuletzt hat der Ski-Club Arlberg im Lauf seiner langjährigen Geschichte zahlreiche Impulse und Meilensteine für den alpinen Skisport wie für den Tourismus am Arlberg gesetzt. www.skiclubarlberg.at

So viele Sennereien wie der Rest Österreichs zusammen

Vorarlberg ist ein Milchland und Spezialist in ihrer Verarbeitung und Veredlung. In 28 Sennereien bzw. Molkereien werden zahlreiche verschiedene Käsesorten hergestellt: Würziger Alpkäse, feiner Camembert, magerer Sura Kees, frischer Ziegenkäse, eingelegte Schafskäsewürfel mit Kräutern etc. 40% des landwirtschaftlichen Produktwertes werden in Vorarlberg durch Milch erwirtschaftet. In ganz Österreich sind es 15%. Bundesweit hat man die mit Abstand höchste Anzahl an Milchverarbeitungsbetrieben.

Vorreiter bei partizipativer Demokratie

Es war eine Neuheit in Vorarlberg und auch in Europa als der Vorarlberger Landtag am 31. Jänner 2013 eine Verfassungsänderung beschlossen hat und sich darin zur direkten sowie zur partizipativen Demokratie bekannte. Wie dies gelebt wird, zeigt sich in diversen Veranstaltungen und Formaten. Beispielsweise können Bürger mit Hilfe von 1000 Unterschriften Bürgerräte einberufen. Büro für Zukunftsfragen

Vorreiter bei Smart Textiles

„Smart Textiles“, sprich Microsensoren, die in die Kleidung oder andere Textilstücke verwoben werden, zählen zu jenen Hightech-Anwendungen, die Vorarlberger Textilunternehmen erfolgreich entwickelt haben.
Sinnvolle Anwendungen gibt es im Gesundheits- und im Sportbereich. In Dornbirn findet jährlich der weiltweit größte Faserkongress mit rund 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus über 30 verschiedenen Ländern sowie das Smart-Textiles Symposium statt.

Erstes Bundesland mit Sozialhilfegesetz

Im Jahr 1972 hat Vor­arl­berg als ers­tes Bun­des­land ein Sozi­al­hil­fe­ge­setz beschlossen. In diesem Jahr wurde auch die erste “offene” ifs Wohn­ge­mein­schaft eröff­net und später die erste Beratungsstelle des ifs installiert. Einzigartig in Österreich war auch die Integration von Menschen mit Beeinträchtigung, die das ifs im Auftrag des Landes Vorarlberg vor über 40 Jahren begonnen hat. www.ifs.at

Das Steinerne Meer

Das Steinerne Meer bei Lech gehört zur Gemeinde Dalaas im Klostertal. Der vielfach durchlöcherte und von tiefen Karren durchzogene Felskörper ist landschaftlich und geologisch einzigartig. Auf 2.292 m liegend, hat er sich etwa vor 200 Mio. Jahren abgelagert. Häufig finden sich hier versteinerte Korallenstöcke und Muschelschalen. Direkt in oder unter dem Karstplateau verläuft die Rhein-Donau-Wasserscheide mit etwa 1 km² Ausdehnung. Sie ist gleichzeitig die Europäische Kontinentalwasserscheide. 

Erstes Ferntelefon Österreich-Ungarns

Die Firma F.M.Hämmerle, 1836 in Dornbirn gegründet, installierte im Jahr 1881 das erste Ferntelefon Österreich-Ungarns. Die Leitung verband das Zentralbüro im Oberdorf mit den Fabrikanstalten Weppach, Fischbach, Steinebach und Gütle. Letzteres war auch jener Ort, an dem Kaiser Franz Josef I. das Telefon feierlich in Betrieb nahm. Leider existiert keine Fotografie von diesem Moment. Das obere Bild zeigt das Magazin Oberdorf im Jahr 1920. www.fmh.at

Gelungener Strukturwandel

Das Textilunternehmen F.M.Hämmerle wuchs über 160 Jahre lang und erwirtschaftete Mitte der 1980er Jahre über 1,5 Milliarden Schilling Umsatz. Mit rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern produzierte man jährlich über 35 Millionen m² Stoff. Nach dem Strukturwandel der Textilindustrie sind heute allein im Steinebach wieder über 70 unterschiedliche Unternehmen angesiedelt. www.fmh.at

Höchste Aufklärungsquote österreichweit

Die Arbeit der Vorarlberger Polizistinnen und Polizisten ist österreichweit herausragend. Seit mehreren Jahren klären sie in Relation am meisten Kriminalfälle auf. Dies dokumentiert die polizeiliche Kriminalstatistik Österreichs seit 15 Jahren. Außer 2005 führten die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger in jedem Jahr die Spitze aller neun Bundesländer an. In den letzten beiden Jahren lag die Aufklärungsquote der Vorarlberger Polizei bei rund 60 %. Die Kriminalitätsbelastung im Land ist seit Jahren tendenziell leicht rückläufig. Dies, obwohl die Einwohnerzahl wächst, die Bevölkerung heterogener, die Mobilität stärker wird und offene Grenzen den Transit erleichtern. www.polizei.gv.at

Erfahrenster Logistiker im Land

Das Vorarlberger Unternehmen Gebrüder Weiss blickt auf eine Geschichte von 500 Jahren zurück und ist damit eines der ältesten Unternehmen Österreichs sowie eines der ältesten Logistikunternehmen der Welt. Schon früh waren Transportleistungen in der Region gefragt. www.gw-world.com

Holzbaupreis ist europäische Benchmark

Die Gründung des ersten regionalen Holzbauclusters (vorarlberger holzbau_kunst)  und die Durchführung des Vorarlberger Holzbaupreises 1997 unterstützten die Entwicklung der modernen Holzbauarchitektur in ganz Europa. Die Prämierung war die erste ihrer Art in Europa. Bis heute setzt sie auf das Zusammenspiel  Architektur+ Handwerk+Ökologie. Neben den Architekten generieren auch die Vorarlberger Holzbaumeister bis heute zahlreiche Aufträge außerhalb des Landes, weil Ihre Kompetenz  im modernen Holzbau in dieser Exaktheit und Innovationsbereitschaft nach wir vor einzigartig ist. www.holzbaukunst.at

Was zeichnet Vorarlberg aus?

Vorarlberg ist geprägt von einer landschaftlichen Vielfalt auf kleinstem Raum. Vom Bodensee bis zum Gletschereis sind es gerade einmal 84 km. Im Süden und Osten markieren hohe Bergketten Ursprünglichkeit und Stabilität. Im Westen und Norden deuten Ballungsräume auf eine offene und kulturaffine Außenorientierung und auf einen dynamischen Austausch mit interessanten Nachbarregionen. Fünf geologische Zonen auf einer Fläche von nur 80 km² und vier Jahreszeiten sorgen für einen abwechslungsreichen und ästhetischen Naturraum.

Exportchampion

Durch die besondere Lage Vorarlbergs und die Grenzen zu drei anderen Ländern sind die ansässigen Unternehmen Meister in Internationalisierung und Export. Vorarlberg exportiert jährlich Waren und Dienstleistungen im Wert von über 10 Milliarden Euro. Vor allem im Rheintal und im Walgau pulsiert eine exportorientierte Wirtschaft.

Bildung

In Vorarlberg unterrichten über 6.100 Pädagoginnen und Pädagogen an 280 Schulen. Auch hier hat das Land Leistungen vorzuweisen, die im Vergleich zu anderen Regionen herausragend sind. Mehr dazu lesen Sie hier.

Kreativität

Vorarlbergs Kreativszene fokussiert auf vier Designpools: Architektur, Handwerk, Kommunikation und Industriedesign. Der Vorarlberger Stil ist unnachahmlich zeitlos und die Kreativität der regionalen Designer und Architekten international hoch geschätzt. Bemerkenswert ist die kulturelle Vielfalt. Die Vorarlberger Baukultur hat sich europaweit oder sogar weltweit einen Namen gemacht.

Ausgezeichnete Museen

Nachfolgend aufeinander konnten das Vorarlberg Museum (2016) und das Frauenmuseum Hittisau (2017) den Österreichischen Museumspreis nach Vorarlberg holen. In anderen offiziell anerkannten Rankings ist das Jüdische Museum in Hohenems und das Franz-Michel-Felder-Museum in Schoppernau unter den Top-Ten Österreichs.

Vorarlberg ist ein Gebirgsland

Rund zwei Drittel der Landesfläche liegen über 1.000 Meter Seehöhe und nur 20 % der Landesfläche sind als Talfläche zu bezeichnen. Daher lebt der Großteil der Bevölkerung (80 %) auf einem kleinen Teil des Landes (10 %).

KUB international renommiert

Das Kunsthaus Bregenz ist aufgrund seines ambitionierten Programms und seiner Architektur unter Kunst- und Architekturinteressierten weltweit bekannt. Es wurde vom Schweizer Architekten Peter Zumthor in den Jahren 1990 bis 1997 errichtet. Für das KUB gewann Zumthor 1998 den Mies van der Rohe Award for European Architecture. 2009 wurde er mit dem Pritzker-Preis, der bedeutendsten Auszeichnung für ArchitektInnen, geehrt. Nach Gründungsdirektor Edelbert Köb folgten Eckhard Schneider, Yilmaz Dziewior und 2015 der gebürtige Österreicher Thomas D. Trummer.

7. innovativste Region der Welt

Laut Zahlen der OECD landet Vorarlberg mit seinen PCT-Patentanmeldungen weltweit auf dem 7. Platz und liegt nur wenig hinter Regionen wie Massachussetts und Japan. Werden Patentanmeldungen als Indikator für Innovationen gesehen, gehört das Bundesland damit zu den innovativsten Regionen der Welt.

Weltweit größtes Schubert-Festival

Die Schubertiade in Schwarzenberg und Hohenems ist mit rund 80 Veranstaltungen und 35.000 BesucherInnen jährlich das renommierteste Schubert-Festival weltweit. KünstlerInnen aus der ganzen Welt schätzen das einzigartige Ambiente wie etwa hier im Bild im Angelika-Kaufmann-Saal in Schwarzenberg.

Vorreiter in Sachen Elektromobilität

Aktuell sind rund 1.100 Elektroautos unterwegs. Der Anteil elektrisch betriebener Fahrzeuge an den Neuzulassungen beträgt gut zwei Prozent. Damit liegt Vorarlberg österreichweit an der Spitze und gilt auch europaweit als eine Modellregion. Um vorne zu bleiben, wird auch der Ausbau der Ladeinfrastruktur forciert. Bis 2020 soll es in jeder Gemeinde mindestens eine öffentlich zugängliche E-Ladestation geben.

Die besten Abfalltrenner und Recycler

Die VorarlbergerInnen produzieren österreichweit am wenigsten Abfall, nämlich 304 kg pro Einwohner pro Jahr, sowie Sperrmüll (19 kg/EW, Österreich 26 kg/EW). Auch bei biogenen Abfällen liegt Vorarlberg mit 41 kg je Einwohner pro Jahr (Österreich: 108 kg) im unteren Drittel. In ganz Österreich ist man bei der getrennten Sammlung, Sortierung und Verwertung von Kunststoff weltweit Vorreiter.

Ein Museum der besonderen Art

Die inatura – Erlebnis Naturschau Dornbirn – wurde im Juni 2003 eröffnet und ist das besucherstärkste Museum des Landes. Für ihre interaktiven und multimedialen Präsentationen erhielt sie 2005 den Österreichischen Museumspreis. Einzigartig ist außerdem das architektonische Konzept in der ehemaligen Metallgießerei.

Im Mittelpunkt stehen das Ausprobieren, Spielen, Erleben und Begreifen. Die Reise führt durch die für Vorarlberg typischen Lebensräume Gebirge, Wald, Wasser und sogar durch den menschlichen Körper.

Sicherheit durch 143 Feuerwehren

In Vorarlberg sorgen 143 Orts- und Betriebsfeuerwehren für Sicherheit. Die 9.333 freiwilligen Frauen, Männer und Jugendlichen werden pro Tag im Schnitt 11 mal alarmiert, was ca. 4.000 Einsätzen im Jahr entspricht. Schutzziel der Vorarlberger Feuerwehren ist es, innert 10 Minuten in bewohntem Gebiet am Schadensort qualifizierte Hilfeleistung anbieten zu können. Außer dem sicheren Lebensgefühl der Vorarlberger Bevölkerung fördert der Landesfeuerwehrverband durch seine Arbeit Gemeinschaftssinn und Verbundenheit.  Als erstem Landesfeuerwehrverband in Österreich wurde den VorarlbergerInnen vor Kurzem die Auszeichnung „Recognised for Excellence“ mit 3* für hohes Qualitätsniveau von „Qualitiy Austria“ verliehen.

Erstes Frauenmuseum Österreichs

Das Frauenmuseum Hittisau ist das erste und einzige Frauenmuseum Österreichs. Es ist auch europaweit gesehen eines der wenigen Frauenmuseen im ländlichen Raum. Das architektonisch anspruchsvolle Gebäude wurde im Jahr 2000 vom Architekturbüro cukrovicz.nachbaur architekten errichtet und mehrfach prämiert. Ein besonders spannungsreicher Kontext stellt die gemeinsame Nutzung mit der örtlichen Feuerwehr dar.

Millennium Park ist Vorzeigemodell

Der Millennium Park in Lustenau gilt als nationales Vorzeigemodell für gelungene Raumplanung. Der Wirtschaftspark bietet hochwertige Betriebsflächen, ein attraktives Erscheinungsbild und eine komplette Standortinfrastruktur. Internationale Firmen und Unternehmer/innen streben in dieser hochklassigen Umgebung Partnerschaften an und nutzen Synergien. Die optimale Verkehrsanbindung ist einer der Vorteile der prosperierenden Nachbarschaft.

Erfolgreiche Energiewirtschaft

Die Vorarlberger Energiewirtschaft ist eine Erfolgsgeschichte, die mit Kraftwerken in Kennelbach, Dornbirn-Ebensand und dem damals innovativsten und größten Kraftwerk Österreichs in Andelsbuch, von wo aus die erste Verbundleitung Österreichs führte, begann. Viele andere Kraftwerke der VKW und Illwerke zählten bei ihrer Errichtung zu den innovativsten der Welt. www.vkw.at

Lebenserwartung im europäischen Spitzenfeld

Vorarlberg ist seit vielen Jahren Vorreiter in Sachen Vorsorge und Gesundheitsförderung. Nicht zuletzt deshalb ist die Lebenserwartung der Menschen in Vorarlberg eine der höchsten in ganz Europa. Im österreichischen Bundesländervergleich werden die Vorarlberger im Durchschnitt am ältesten.

Dreifacher Olympionike

Der Montafoner Snowboarder Markus Schairer ist Gesamtweltcupsieger der Saison 2008/09, Weltmeister im Snowboardcross 2009 sowie dreifacher Olympionike (2010, 2014, 2018).

Höchste Lehrlingsquote

Knapp 53 % der Jugendlichen in Vorarlberg haben sich lt. Statistik der WKV 2017 für eine Lehre entschieden. Vorarlberg ist damit weiterhin das Bundesland mit der höchsten Lehrlingsquote in Österreich.

Eines der dicht besiedeltsten Gebiete Europas

Vorarlberg ist mit 151 Einwohnern pro Quadratkilometer nach Wien das am zweitdichtest besiedelte Bundesland Österreichs. Mit dem Ballungsraum zwischen Feldkirch und Hörbranz verfügt es über eines der am dichtest besiedelten Gebiete Europas.

Arlbergtunnel war revolutionär

Der Bau des Arlbergtunnels zwischen 1880-1883 war eine spektakuläre Angelegenheit. Nach mehreren Anträgen beim Kaiser war schließlich Handelskammerpräsident Carl Ganahl mit folgendem Argument erfolgreich: Vorarlberg habe „die höchste Industriekonzentration aller Länder der Monarchie mit Absatzgebieten bis in die entferntesten Grenzen und erheblicher Export nach dem Auslande.“ Im Sommer 1884 fuhren die ersten Güterzüge durch den 10,2 km langen Tunnel. Das „epochemachende Ereignis“ bedeutete eine revolutionäre Beschleunigung des Transports von Waren, Menschen und Nachrichten und band Vorarlberg insgesamt fester an Österreich. Allerdings fanden 183 Arbeiter während der Bauarbeiten den Tod, viele von ihnen stammten aus Trentino. Ein ehrendes Denkmal in Langen erinnert an sie.

HIER IST NOCH PLATZ

Wenn Sie Spitzenleistungen oder Fakten über Vorarlberg wissen, die die Region besonders machen, senden Sie uns diese gerne inklusive Quellenangabe. Vielen Dank!

Wirtschaft und Innovation

Österreichs westlichstes und industrialisiertestes Bundesland zählt zu den Top-20-Standorten auf dem Kontinent. Als besonderes Merkmal gilt die Vielseitigkeit der Wirtschaft: Das Land hat sich von einem Textilstandort zu einem wirtschaftlichen Multitalent entwickelt. Ein umfangreiches Angebot an Produkten und Branchen stärkt die Wirtschaftskraft und macht die Region krisenresistent. Von Weltkonzernen über heimische Familienunternehmen bis hin zu hochspezialisierten Klein- und Mittelbetrieben ist hier alles vertreten. Mehr dazu.

International bekannte Architekturszene

Vorarlberg gilt als Modellregion für erstklassige Architektur und zukunftsweisende Baukultur in Europa. Vor allem im Holzbau, aufbauend auch im Lehmbau ist Vorarlberg weltweit führend. Nirgendwo sonst herrscht eine derart rege Bautätigkeit und Dichte an zeitgenössischer Architektur auf hohem Niveau. Um die erfolgreiche heimische Architekturszene hat sich sogar Architekturtourismus entwickelt. www.v-a-i.at

Wissenschaft und Forschung

Ein Blick auf die Vorarlberger Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen überrascht mit einer Fülle an hoch qualitativen Projekten und Kooperationen, in denen Vorarlberger Einrichtungen teilweise eine führende Rolle übernehmen. Mehr dazu.

Geologische Vielfalt

Vorarlberg weist auf einer Fläche von 80 km² Fläche beeindruckende 5 geologische Zonen auf. Im Vergleich ganz Kanada hat 6. Mehr zur Landschaftskultur…

Handwerk

Eng verflochten mit der Architektur entwickelte sich in der Region eine moderne und leistungsfähige Handwerksszene. Das Vorarlberger Handwerk ist durch die Verbindung von Tradition, Innovation und Kreativität, seine internationale Ausrichtung und nicht zuletzt durch die Initiative Werkraum Bregenzerwald weit über die Grenzen hinaus bekannt. Der heimische Stil ist zeitlos und von regionalen Materialien sowie nachhaltigen Herstell- und Nutzungsprozessen geprägt. Einblicke in die Arbeit heimischer Handwerker lassen sich im Werkraumhaus in Andelsbuch erleben.

Wirtschaft in Familienhand

93 % der Unternehmen in Vorarlberg sind lt. einer Studie der KMU Forschung Austria in Familienhand. Sie sind regional verwurzelt und treffen Entscheidungen nachhaltiger und beständiger.

Führend in Ökostrom

Über 4.750 VorarlbergerInnen liefern selbst Ökostrom ins VKW-Netz, der anderen VorarlbergerInnen zur Verfügung steht. So werden jährlich mehr als 200 Mill. kWh aus erneuerbaren Energiequellen wie Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Kleinwasserkraftwerke erzeugt. www.vkw.at

Schönste Plätze Österreichs

In der ORF-Sendung “9 Plätze 9 Schätze” konnte Vorarlberg bereits 2 von 4 Gewinne erzielen. 2015 wurde der Formarinsee mit der Roten Wand und 2017 der Körbersee von den ZuseherInnen zum schönsten Platz in Österreich gewählt.

Werkraum mit Modellcharakter

Der Werkraum Bregenzerwald hat als Modell für neues Handwerk internationale Aufmerksamkeit gewonnen. Gemeinsam mit Architekt Peter Zumthor schuf man eine Ausstellungshalle sowie eine Plattform für Handwerk, Design und Baukultur. Die eigens entwickelte Werkraumschule ist ein einzigartiges Ausbildungsmodell zur Berufsorientierung im Handwerk. Seit 2016 ist der Werkraum im UNESCO-Register als gutes Praxis-Beispiel zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes ausgezeichnet.

Arlberg unter den zehn besten Skigebieten der Welt

Laut „Skigebiete-Test.de“ gehört „Ski Arlberg“  zu den zehn besten Skigebieten der Welt. Überzeugt haben die zahlreichen Pisten in allen Schwierigkeitsgraden sowie die Möglichkeiten für FreeriderInnen, modernste Liftanlagen und die ausgezeichneten Restaurants. Im größten Skigebiet Österreichs liegen die Orte Warth/Schröcken, Lech, Zürs und Stuben auf Vorarlberger Gebiet.

Die jüngsten Österreicher

In den letzten drei Jahrzehnten ist die Bevölkerung in Vorarlberg im Bundesländervergleich mit rund 22 Prozent am stärksten gewachsen. Vorarlberg hat auch die jüngste Bevölkerung Österreichs: Der Anteil der Kinder und Jugendlichen unter 15 Jahren ist hier am höchsten.

Weltkulturerbe Montafoner Dialekt

Die UNESCO hat das „Muntafunerisch“ zum immateriellen Weltkulturerbe ernannt. Der Dialekt stellt eine Besonderheit innerhalb der österreichischen Dialekte dar. Eingebettet in die Vorarlberger alemannisch-schwäbische Dialektlandschaft zeichnet sie sich durch Beibehaltung älterer Reliktwörter aus. Diese stammen aus der Siedlungsgeschichte. Das Rätoromanische wurde um 1300 durch die Einwanderung der WalserInnen verdrängt, geblieben sind bis heute rund 200 Reliktwörter, Redewendungen sowie grammatikalische Eigenheiten und ein enorm breites Lautinventar fast ohne Diphtonge.

Das am stärksten industrialisierte Bundesland

17 von 100 Beschäftigten arbeiten in der Industrie. Vorarlberg ist damit österreichweit das am stärksten industrialisierte Bundesland. Die Industrie ist der wichtigste Wirtschaftszweig des Landes. Den größten Anteil hat die Metall- und Maschinenproduktion, gefolgt von Elektro/Elektronik sowie von der Lebensmittelfertigung.

Älteste Tracht im Alpenraum

Die Bregenzerwälder Frauentracht ist in ihrer ursprünglichen Form die älteste Tracht im Alpenraum. Sie ist im späten 15./Anfang 16. Jahrhundert entstanden. Juppenwerkstatt

Das fahrradfreundlichste Bundesland

Vorarlberg ist das fahrradfreundlichste Bundesland Österreichs. Laut Modal-Split-Messungen legen die VorarlbergerInnen 16% ihrer Alltagswege mit dem Rad zurück. Österreichweit sind es nur 7%, wobei die urbanen Bereiche viel besser abschneiden. In Innsbruck werden beispielsweise 22% der Wege geradelt. Vorarlberg war auch das erste Bundesland, das vor gut 20 Jahren eine Fahrradkampagne gestartet hat. Dennoch gibt es Luft nach oben. Die Radverkehrsstrategie möchte Infrastruktur und Kommunikation forcieren und eine Radkultur anstreben, in der Radfahren „ganz normal“ wird. Umweltschutz und Klima sind Treiber, aber auch Familien- und Seniorenfreundlichkeit. Denn in Gemeinden, in denen viel Rad gefahren wird, steigen die Sozialkontakte – man trifft sich draußen und redet miteinander! Auch für Kinder sind fahrradfreundliche Gemeinden wertvoll. Das Freiheitsgefühl, selbst ins Schwimmbad radeln zu dürfen, ist unbezahlbar. Selbstständigkeit und Eigenständigkeit werden so unterstützt.

Mehr Kapell- wie BürgermeisterInnen

5832 aktive MusikerInnen sind zur Zeit beim Vorarlberger Blasmusikverband registriert. Sie spielen in 128 Musikvereinen und Blasorchestern. Auf 96 Gemeinden aufgeteilt bedeutet dies: In Vorarlberg gibt es mehr Kapell- wie BürgermeisterInnen. Übrigens hat Vorarlberg in Relation zur Bevölkerung auch die meisten MusikschülerInnen von allen österreichischen Bundesländern.

Dreistufenlandwirtschaft ist Weltkulturerbe

Die UNESCO hat die Bregenzerwälder Dreistufenlandwirtschaft im Jahr 2010 zum immateriellen Weltkulturerbe ernannt. Bei dieser Bewirtschaftsungsform ziehen die Familien zum Teil noch heute im Frühsommer auf das Vorsäß und im Hochsommer auf die Hochalpe (wobei hier vielfach nur das Vieh gemeint ist). Im September kehren alle wieder zum Heimbetrieb zurück.

Weltbestes Leichtathletik-Meeting

Das Hypomeeting Götzis/Vorarlberg gilt laut offiziellen Rankungs als das beste Leichtathletik-Meeting weltweit. Für viele Athletinnen und Athleten bietet das Hypomeeting Götzis/Vorarlberg Jahr für Jahr die perfekte Bühne zur Qualifikation für bevorstehende Großereignisse wie Olympische Spiele sowie Welt- und Europameisterschaften.

Freiwilliges Engagement

Jede/r 2. VorarlbergerIn engagiert sich regelmäßig ehrenamtlich, zum Beispiel in Sport-, Kultur- und Freizeitvereinen oder Hilfsorganisationen. Das ergibt eine Studie der FH Vorarlberg aus dem Jahr 2014.

Bludenz als Zukunftsregion

In einem österreichweiten Ranking der Zukunftsfähigkeit von heimischen Regionen erreicht der Bezirk Bludenz den beeindruckenden 2. Platz. Bewertet wurden Parameter wie Demografie, Lebensqualität sowie Wirtschaft und Innovation. Zukunftsranking.

Individuelles, selbständiges Lernen

Die Volksschule Lauterach-Dorf ist ein Lern-, Lebens-, und Erfahrungsraum. Sie verbindet fachliches mit fächerübergreifendem Arbeiten. Toleranz und Solidarität werden groß geschrieben. Teamarbeit zwischen SchülerInnen und LehrerInnen stärkt die Individualität der Kinder. Das pädagogische Konzept wird durch die neuen Räumlichkeiten optimal unterstützt. Marktplatzsituationen und Cluster mit je einem Außenzugang führen die Kinder behutsam in das schulische Leben und Lernen ein, mit dem Ziel, die Kulturtechniken zu vermitteln und Lernkompetenzen zu entwickeln.

Spitze in Photonik

Laut einer Studie der EU-Kommission (2015) ist Vorarlberg europaweit die 8. bedeutendste Region angesichts der Zukunftstechnologie Photonik und das sogar in absoluten Zahlen.

Land der Holzhäuser

Vorarlberg hat die höchste Dichte an Holzbauten auf der ganzen Welt und steht damit für nachhaltiges Bauen mit Wohlfühlcharakter. Dabei sind diese Holzbauten keineswegs altbacken, sondern zeitlos schick und funktional durchdacht. www.holzbaukunst.at

Kongresskultur Bregenz unter den drei besten weltweit

Kongresskultur Bregenz ist eines der drei Kongresszentren mit der höchsten Kundenzufriedenheit weltweit. Anfang Juli 2018 erhielt das Haus den AIPC Award 2018 in London, den der Internationale Verband der Kongresszentren alle zwei Jahre vergibt. Nach 2004, 2010 und 2016 überzeugte das Vorarlberger Veranstaltungshaus bereits zum vierten Mal.  2018 wurden insgesamt 1843 Referenzkunden aller teilnehmenden Kandidaten befragt. Diese bewerteten unterschiedliche Kriterien wie technische Ausstattung, Veranstaltungsplanung, organisatorische Leistungen, Projektmanagement oder Catering. Der Internationale Verband der Kongresszentren repräsentiert aktuell 185 führende Kongresszentren in sechzig Ländern.

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